Ohne Haus kein Hodler: Breites Komitee sagt JA zum Kunstmuseum Bern

Am 14. Juni 2026 stimmt der Kanton Bern über die dringend nötige Sanierung des Kunstmuseum Bern ab. Ein breites, überparteiliches Komitee hat heute seine Argumente dargelegt: Das Sanierungsprojekt überzeugt in Bau, Funktionalität und Kosteneffizienz – und macht das Kunstmuseum endlich barrierefrei. Private Spenderinnen und Spender tragen über 50 Millionen Franken bei – eine einmalige Chance, die das Berner Kulturerbe für kommende Generationen sichert.

Das Kunstmuseum Bern, eine Institution von nationaler Strahlkraft und Heimat bedeutender Berner Kulturschätze, steht vor einer Schlüsselabstimmung. An der heutigen Medienkonferenz legten Grossrätinnen und Grossräte von sieben Parteien (Grüne, SP, GLP, EVP, Die Mitte, FDP, EDU) dar, warum ein JA am 14. Juni den Kanton Bern kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich stärkt.

Sanierung dringend nötig
Der historische Stettlerbau von 1879 und der Erweiterungsbau von 1983 haben gravierende Mängel bei Dächern und Fassaden, Erdbebensicherheit, Barrierefreiheit, Technik sowie Schutz der Kunstwerke. Daniel Arn (Grossrat FDP) stellt klar: «Es geht um eine notwendige Sanierung. Und die ist dringend. Der Schutz der Kunstwerke ist nicht mehr ausreichend gewährleistet.» Ohne Sanierung ist der Betrieb des Erweiterungsbaus aus statischen Gründen nur noch bis Ende 2030 möglich. Barbara Stotzer Wyss (Grossrätin EVP) betont die gesellschaftliche Bedeutung: «Mit der Annahme des Sanierungsprojekts eröffnet sich eine klare Perspektive: Ein vollständig barrierefreies Museum, das allen Menschen offensteht.»

Über 50 Millionen private Gelder
Die Sanierung des Kunstmuseums ist als starke öffentlich-private Partnerschaft konzipiert. Claude Grosjean (Grossrat GLP) will diese Chance nicht verstreichen lassen: «Über 50 Millionen Franken stammen von privaten Spenderinnen und Spendern. Wird die Vorlage abgelehnt, gehen diese privaten Beiträge verloren.» Milena Daphinoff (Grossrätin Die Mitte) unterstreicht: «Die Annahme des Sanierungsprojekts stärkt Wirtschaft, Tourismus und den gesamten Kanton Bern nachhaltig. Sie ist ein Ja zu einem attraktiven und zukunftsfähigen Standort.»

Ein breit abgestütztes Projekt
Katharina Ali-Oesch (Grossrätin SP) betont die breite Unterstützung für das Projekt: «Der Regierungsrat und der Grosse Rat des Kantons Bern stehen parteiübergreifend klar hinter diesem Projekt. Diese Zustimmung ist kein Zufall, sondern das Resultat eines langjährigen Prozesses, an dessen Ende dank Einbezug aller Anspruchsgruppen ein Projekt steht, das überzeugt – fachlich wie finanziell.» Bereits über 250 Persönlichkeiten und diverse Organisationen aus Wirtschaft, Kultur, Bildung und Gesellschaft haben sich dem täglich wachsenden Komitee angeschlossen.

Identität bewahren – Verantwortung für morgen übernehmen
Das Kunstmuseum Bern ist die Heimat vieler Berner Kunstwerke und damit ein Stück Berner Identität. Katharina Baumann (Grossrätin EDU) hält fest: «Das Kunstmuseum Bern ist seit Generationen ein Ort der Begegnung mit unserer Geschichte, unserer Kunst und unseren Werten. Hier sind 500 Jahre Berner Kunstgeschichte zuhause.» Diese historische Verantwortung betont auch Moussia von Wattenwyl (Grossrätin Grüne): «Vor 150 Jahren setzte sich Albert Anker für den Bau des Kunstmuseum Bern ein. Wir tragen die Verantwortung, dieses Erbe zu bewahren und es an künftige Generationen weiterzugeben.»

Kampagnensujet «Ohne Haus kein Hodler»
Foto Medienkonferenz des Überparteilichen Komitees «Ja zum Kunstmuseum Bern»
Redetext von Daniel Arn, Grossrat (FDP)
Redetext von Claude Grosjean, Grossrat (GLP)
Redetext von Barbara Stotzer Wyss, Grossrätin (EVP)
Redetext von Katharina Baumann, Grossrätin (EDU)
Redetext von Milena Daphinoff, Grossrätin (Die Mitte)
Redetext von Katharina Ali-Oesch, Grossrätin (SP)
Redetext von Moussia von Wattenwyl, Grossrätin (GRÜNE) (français)