Sanierungsbedarf bleibt. Kunstmuseum braucht eine Lösung

Das überparteiliche Komitee «Ja zum Kunstmuseum Bern» nimmt das Nein der Berner Stimmbevölkerung mit grossem Bedauern zur Kenntnis. Es ist ein Entscheid gegen den Projektierungskredit – nicht gegen das Kunstmuseum. Der Sanierungsbedarf ist unbestritten. Die Finanzierung muss neu gedacht werden.

Der Sanierungsbedarf ist durch das heutige Nein nicht verschwunden. Der Erweiterungsbau musste bereits 2019 notgesichert werden und darf aus statischen Gründen nur noch bis Ende 2030 betrieben werden. Ohne rasches Handeln drohen steigende Unterhaltskosten und Einschränkungen des Betriebs. Dazu ist das Museum nicht barrierefrei zugänglich – ein Manko, das dringend behoben werden muss.

Der Sanierungsbedarf bleibt unbestritten – Finanzierung muss neu gedacht werden
Auch die Gegnerinnen und Gegner der Vorlage haben den Sanierungsbedarf nie bestritten kritisiert wurde die Beitragshöhe des Kantons. Diese muss nach dem heutigen Entscheid neu verhandelt werden.

Für die Zukunft des Kunstmuseum Bern muss unverzüglich eine tragfähige Finanzierungslösung erarbeitet werden. Es sind nun alle gefordert, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und konstruktiv an einer Lösung mitzuwirken – ohne Verzögerung und ohne das Kunstmuseum auf das Spiel zu setzen. Dies sind wir dem Berner Kulturerbe schuldig.

Das Komitee dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft für ihren engagierten Einsatz für das Kunstmuseum Bern.

Medienmitteilung als PDF