Ein Kanton, ein Kulturerbe: Komitee Thun-BeO sagt Ja zum Kunstmuseum Bern
Der Kanton Bern ist ein Kulturkanton – mit wichtigen Institutionen von nationaler Ausstrahlung. Am 14. Juni stimmt er über die dringend nötige Sanierung des Kunstmuseum Bern ab. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur der Region Thun und Berner Oberland machen sich für ein JA stark. Die Region weiss aus eigener Erfahrung, was solche Institutionen wert sind: Der Ballenberg und die Schweizer Künstler:innenbörse in Thun sind ebenfalls Institutionen von nationaler Bedeutung, die der Kanton Bern unterstützt – weil sie dem ganzen Kanton zugutekommen. Dasselbe gilt für das Kunstmuseum Bern.
Das Kunstmuseum Bern ist die Heimat von über 500 Jahren Kunstgeschichte – mit Werken von Albert Anker, Ferdinand Hodler, Meret Oppenheim und vielen weiteren Künstlerinnen und Künstlern. Jedes Jahr besuchen Zehntausende Menschen aus dem ganzen Kanton das Museum, darunter zahlreiche Schulklassen, die hier eine wichtige Begegnung mit dem Berner Kunsterbe erleben. Dieses Erbe zu sichern ist eine kantonale Aufgabe – und eine Investition in die kantonalbernische Identität.
Dringlicher Sanierungsbedarf, starkes privates Engagement
Das Kunstmuseum ist baulich in einem schlechten Zustand. Es gibt gravierende Mängel bei Dächern und Fassaden, Erdbebensicherheit, Technik sowie Schutz der Kunstwerke. Der Erweiterungsbau musste bereits notgesichert werden. Ohne Sanierung muss ein Teil des Museums Ende 2030 geschlossen werden.
Die kantonale Investition ist mit einem fixen Kostendach versehen – das Risiko für Kostenüberschreitungen trägt allein die private Stiftung Kunstmuseum Bern. Über ein Drittel der Gesamtkosten wird durch private Mittel finanziert. Das ist aussergewöhnlich und eine Chance, die man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen darf.
Mit dem Projekt wird das Kunstmuseum für die kommenden Generationen gesichert. Zudem wird das Museum endlich barrierefrei zugänglich – deshalb setzen sich auch Behindertenorganisationen aktiv für das Projekt ein.
Konsistente Kulturpolitik für den ganzen Kanton
Der Kanton Bern trägt Verantwortung für seine Kulturinstitutionen von überregionaler Bedeutung. Dem kommt er auch in Thun und dem Berner Oberland nach: Der Grosse Rat hat diesem März über 30 Millionen Franken für den neuen Eingangsbereich West des Ballenbergs gesprochen. Das zeigt: Gemeinsam ist der Kanton Bern am stärksten. «Das Kunstmuseum Bern ist eine Kulturinstitutionen von nationaler Bedeutung – so wie der Ballenberg oder die Schweizer Künstler:innenbörse in Thun. Es ist richtig, dass der Kanton Bern diese Institutionen unterstützt. Das kommt dem ganzen Kanton zugute», fasst Alfons Bichsel, Grossrat Die Mitte die Haltung des Komitees zusammen.
Mitglieder des Komitees Thun und Berner Oberland
Katharina Ali-Oesch, Grossrätin & Kulturvorsteherin Stadt Thun
Melanie Beutler-Hohenberger, Grossrätin
Alfons Bichsel, Grossrat
Martin Boss, Alt Grossrat & Gemeindepräsident Saxeten
Martin Christen, Gemeindepräsident Hilterfingen
Andrea de Meuron, Nationalrätin & Gemeinderätin Thun
Christina Fankhauser, Museologin, Leiterin Schloss Oberhofen
Marianne Flubacher, Kunsthistorikerin, Leiterin Kulturabteilung Stadt Thun
Peter Flück, Stiftungspräsident Freilichtmuseum Ballenberg und Grossrat
Sven Heunert, Grossrat & Gemeinderatspräsident
Thomas Hiltpold, Grossrat
Markus Hodler, Atelier & Kunstgalerie Hodler
Hans Rudolf Hösli, Präsident Musikfestwoche Meiringen
Cornelius Krell, Kurator Kunstmuseum Thun
Alice Kropf, Grossrätin
Werner Luginbühl, Präsident Stiftungsrat Bühnen Bern
Barbara Luginbühl-Sieber, Präsidentin Freunde Kunstmuseum Bern
Marius Lüscher, Künstler
Martin Michel, Geschäftsführer Freilichtmuseum Ballenberg
Christian Saehrendt, Autor & Kunstjournalist
Albrecht Schnider, Künstler
Dominik Stauch, Künstler
Michael Streun, Künstler
Hans Suter, Kunstsammlung Hans & Marlis Suter
Andrea Zryd, Nationalrätin SP